FSV BW Borau - SV Spora 1:4 (1:1)
04.10.2026 - 18:02 UhrAlte Weggefährten treffen aufeinander
In der 1. Hauptrunde des Burgenlandpokals traf der SV Spora auf den FSV Blau-Weiß Borau.
Dabei kam es auch zum Wiedersehen mit alten Weggefährten: Das heutige Trainergespann
Beer und Piller schnürte einst gemeinsam mit dem neuen Trainer des FSV Blau-Weiß Borau,
Jochamin Schulz, die Schuhe beim SV Spora und ging gemeinsam auf Punktejagd.
Nach einer herzlichen, wenn auch kurzen Begrüßung mit den alten Bekannten galt es jedoch,
den Fokus schnell auf das anstehende Pokalspiel zu richten. Die Pflichtaufgabe war klar: Mit
einem Sieg sollte der Einzug in die nächste Runde perfekt gemacht werden.
Nach dem Rückschlag am vergangenen Wochenende stand Trainer Beer weiterhin nicht zur
Verfügung und wurde an der Seitenlinie von Piller vertreten.Am Sonntag konnte das Trainerteam wieder aus dem Vollen schöpfen und mit einem breiten Kader nach Borau reisen. Somit galt es für das Trainerteam, eine spannende Entscheidung bei der Aufstellung zu treffen. Man entschied sich für einen guten Mix aus erfahrenen Spielern und Akteuren, die zuletzt etwas hintenangestanden hatten und nun wichtige Spielpraxis sammeln sollten.
Spora startet engagiert
Spora war von Beginn an gut motiviert und wollte möglichst früh für klare Verhältnisse
sorgen. Bereits in den ersten zehn Minuten konnten einige gute Aktionen in Richtung
gegnerisches Tor erspielt werden. Lediglich der entscheidende Torabschluss fehlte.
Dadurch bot man dem Gegner allerdings auch Räume, die Borau zu nutzen wusste. Die
Gastgeber wollten keineswegs nur defensiv agieren und versuchten mit gezielten
Diagonalbällen, unsere Defensive unter Druck zu setzen und auf Fehler in unseren Reihen zu
lauern.
So kam Borau auch zum ersten gefährlichen Torabschluss. Aus gut 30 Metern fasste sich ein
Borauer Spieler ein Herz und zog einfach ab. Der Ball wurde zum unangenehmen Flatterball
und ging nur knapp am Tor vorbei.
Spora musste nun wieder mehr investieren und wollte mutig nach vorne spielen. Doch gegen
das kompakte Bollwerk der Borauer gab es in dieser Phase kaum ein Durchkommen. Zu
ungenau, zu verspielt und ohne den nötigen Torabschluss verpufften die Offensivaktionen
immer wieder.
Borau witterte nun seine Chance. Nach einem langen Flugball in den Fünfmeterraum wurde
unser Torwart unglücklich getroffen und musste nach einer kurzen Behandlungspause
ausgewechselt werden.
Das Spiel verlagerte sich zunehmend zwischen die beiden Strafräume. Klare Torchancen
blieben auf beiden Seiten Mangelware. Dann kam es kurz vor der Halbzeit doch noch zum Rückschlag:
In der 43. Minute erzielte Borau das 1:0. Ein Schuss aus halblinker Position schlug unhaltbar im rechten unteren Eck ein.
Spora zeigte jedoch sofort die richtige Reaktion und konnte noch vor dem Halbzeitpfiff den
Ausgleich erzielen. Mit einem gezielten Schuss ins untere rechte Eck fiel das wichtige 1:1.
Wut und Biss nach der Halbzeit
In der Halbzeitpause wurden die Fehler aus den ersten 45 Minuten klar angesprochen.
Gleichzeitig wurde die Spielweise an den Gegner angepasst und entsprechend verbessert.
Spora kam mit viel Wut und Biss aus der Kabine und wollte sich nun von einer ganz anderen
Seite zeigen. Mit mutigem, hohem Pressing und vielen engagierten Läufen setzte man Borau
zunehmend unter Druck.
Chance um Chance wurde herausgespielt und der Gegner immer weiter in die eigene Hälfte
gedrängt. In der 54. Minute war es dann so weit: Nach einer guten Flanke schraubte sich ein Sporarer Spieler am Fünfmeterraum hoch und köpfte den Ball zum viel umjubelten 1:2 in den
Dreiangel.
Borau war nun sichtlich angeschlagen und konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte
befreien. Mit viel Kampfgeist, Laufbereitschaft und Einsatz musste der tiefstehende Gegner
weiterbearbeitet und zu Fehlern gezwungen werden. Die Bemühungen wurden belohnt: In der 82. und 86. Minute legte Spora noch zweimal nach und schraubte den Spielstand, auf den am Ende verdienten, 1:4-Endstand.
Achtelfinale erreicht – jetzt heißt es Derbytime!
Mit dem Sieg zieht unsere I. Männermannschaft verdient in das Achtelfinale des
Burgenlandpokals ein. Und dort wartet bereits das nächste Highlight:
DERBYTIME!
Im Achtelfinale heißt der Gegner SV Blau-Gelb Geußnitz.
Jetzt gilt es, den Schwung aus Borau mitzunehmen und auch im Derby alles auf dem Platz zu
lassen!
Weiter geht’s, Männer!
